Letztes Feedback

Meta





 

Zu wahr um schön zu sein

Zu wahr um schön zu sein. 

Es erbrach sich aber zu einer Zeit, in der ich noch längst nicht geboren war. Nicht mal in Planung. Überhaupt kein Gedanke dran verschwendet… Ich kann also gar nicht dabei gewesen sein. Deshalb werde ich mir das nun Folgende in voller Gänze und ohne Umschweife aus meinen mit Verlaub etwas zu groß geratenen Fingern saugen. Ich mein, mich stört die vermeintliche Riesenhaftigkeit meiner Hände nicht wirklich. Der Rest meines recht schmucken Kadavers ist den Proportionen angemessen. So sind beispielsweise auch meine Quanten etwas größer als bei Normalsterblichen Ottos. Verzeihung, ich meinte natürlich Otto-Normal-Verbrauchern. Ich komm damit klar. Ich krieg Klamotten –direkt vom Stoffgroßhändler und Schuhe im Werfverkauf der Meyerwerft. Dort bin ich mittlerweile Premiumkunde und bekomme meine Schuhe schneller zugesandt. Dies erweist sich immer wieder als eine große Erleichterung. Wenn ich denn dann irgendwann einmal Schuhe bestellt habe, muss ich mich lediglich an den nächstgelegenen Flusslauf stellen und kurz darauf schippert der werksfrische Kahn vorbei und ich kann mich über meine neuen Treter freuen. So weit so gut mag man meinen. So ist es auch. Dieses freudige Ereignisse kann lediglich durch eine einzige Sache gesteigert werden: Selbst gestrickte Socken vonne Omma. Gibt nichts Besseres. Fakt. Oder #isso für die modernen Menschen unter uns; den homo hipsteriensis. Gerüchten zufolge muss ich wissen wovon ich spreche. Getreu dem Motto: Biste einer, erkennste einen. Aber genug von mir. Es soll ja schließlich nicht um mich und meine Person, also uns, gehen. Vielmehr dient dieses was auch immer der kreativen Zeitverschwendung.

Also zurück zum Thema:

Es war eine lauwarme Sommernacht im Jahre 1857. Ein alter Mann saß zusammen mit seinem besten Freund dem Wal Curt auf einer Bank in der Nähe des Meeres. Während sie dort so saßeten und ab und an auch mal etwas aßeten philosophierten sie auch über Gott und die Welt. Was man eben so macht, wenn man akuter Langeweile oder ernsthaftem Freizeitüberschuss ausgesetzt ist. Sie machten sich Gedanken über alles Mögliche: Was war zu erst da? Das Huhn oder das Ei?, Draußen noch’n Kännchen?, Noch jemand ne Wurst?,

Sammeln Sie Paybackpunkte? Für hier oder zum Mit? So die wichtigen Fragen im Leben eben. Das ging Tage lang so. Bis beiden auffiel: Hier stimmt was nicht. Nach längerer Diskussion über was auch immer, es gab zwar Zeugen, aber die haben mittlerweile das meiste vergessen oder sind gar verstorben. Das kann man Ihnen natürlich nicht zum Vorwurf machen. Wie denn auch? Wir kennen die Kandidaten ja nicht. Ist ja schon ewig her, dass das passiert ist. Jedenfalls beschlossen sie nach längerer Diskussion von nun an getrennte Wege zu gehen. Und das taten sie auch. Notgedrungen. Getreu dem Motto:“ Ich hab dir tausendmal gesagt, dass du mich liebst. Und wenn du meine Liebe nicht ertragen kannst, dann bitt’ ich dich zu gehen.“. Und so zogen die beiden Freunde hinaus in die Welt. Aber nicht gemeinsam – so wie sonst, sondern getrennt. Der alte Mann begab sich also in die Wellen und der Wal versuchte sein Glück in der Welt der Mensch… Ne, Moment. Anders rum. Der Wal ging selbstverständlich zurück ins Wasser. Er fand schnell einen Job beim lokalen Radiosender, wo er eine Sendung moderiert, die sich mit der Neuen Deutschen Welle befasst. Der alte Mann kehrte zurück in die Welt der Menschen. Auch er fand erneut berufliches Glück. Er ist nun für einen bekannten deutschen Technologiekonzern tätig, wo er als Halbleiter arbeitet.

Wenn Sie sich jetzt fragen, am Ende meines Vortrages: Und? Was will uns dieser wirr redende Mann nun damit sagen? 

Ich erkläre es Ihnen. Es wird der Tag kommen, glauben Sie mir, es wird irgendwann der Tag kommen, an dem die gesuchte Antwort B sein wird.  Und wenn es dann soweit ist, werden Sie sich an diesen Text hier zurückerinnern und denken: mein Gott war der Text geil. Und er hat auch noch recht gehabt.

Was antworten Sie, wenn ich Sie fragen: „Wie fanden Sie diesen Vortrag?“ 

a) Ganz Gut             b) Überragend

Ich bin gespannt und wünsche eine geruhsame Nacht.

30.4.15 00:19

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen